Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine   Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Georg Heym » Frühwerk » Alles ist eitel


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  


 

Alles ist eitel

Ach, ich kann dich nicht verwinden.
Ach, nicht kann der Dichtergriffel
Dich aus meiner Seele merzen.
Ach, ich seh auf Buchenrinden
Glänzen eingeschnittne Herzen.
Ach, der laue Mondenschein
Glänzt so bräutlich durch den Hain.
Ach, kämst du doch heut gegangen,
Ach, wie wollt ich dich umfangen,
Heute in der Sommernacht.

Doch die Träume sind zerstoben,
Eine schwere Wetterwolke
Hat sich vor den Mond geschoben.
Nun ich geh weit zu wandern,
Weit von unsren alten Buchen.
Sieh ich werd in allen andern
Ewig rastlos dich nur suchen.

Mag dann einst in manchem Jahr,
Wenn wir beide schon verwehn,
Unterm Mond ein stilles Paar
Aus bemoosten Herzen sehn,
Daß hier einer glücklich war.

Georg Heym
Aus der Sammlung Frühwerk

  
  


Georg Heym   

Georg Heym


   


Vorheriges Gedicht von Heym Nächster Text von Heym
   Gefällt Dir das Gedicht von Heym?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
  Lenau: Eitel nichts! 
  Zeidler: (O Eitelkeit!) Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
  Simrock: Eitler Vorwand 
  Friedrich Heinrich Oser: Eitel Güt und Wahrheit sind 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek