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Ach nun seht doch den Heym ...

Gedicht von Georg Heym

Ach nun seht doch den Heym, wie er schreitet mit wankendem Schritte
Nur begleitet vom Wind, dem gewaltigen Herrscher der Lüfte.
Abschied hat er genommen von Toni seiner Geliebten.
Ihm deucht, er kann nicht mehr leben ohn sie die herrliche Schönheit.
Als er nun biegt um die Ecke, ein Leuchten geht über die Züge des herrlichen Heym.
Die Else hat er gesehen, die er schon lange bewundert.
Dies deucht ihm ein Wink von Athene, der herrlichen Göttin.
Für die herrliche Toni, die er eben mit Jammern verlassen
Hab er Ersatz gefunden in der Else, der blauäugigen Schönheit.
Flüchtig kennt er sie schon, er beschließt sie näher zu kennen.
Rot bis über die Ohren, das Zeichen der keimenden Liebe,
Grüßend geht er vorüber an ihr, die huldvoll ihm lächelt.
Er der eben noch jammert, kehrt freudig nach Hause zurück jetzt.
Else, sie ist jetzt sein Sehnen, Else, sie sieht er im Traume.
Else, sie soll ihn beglücken.
Am Morgen, da sieht er sie wieder
Und herrlich in der Jugend Prangen usw.

Georg Heym
Aus der Sammlung Frühwerk

  
  

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