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Zwei Fische

Zwei Fische sind im Wasserglas.
"Wir möchten gerne fort von hier.
So macht das Schwimmen keinen Spaß."
Erwünscht: ein größeres Quartier.

Dort kann fisch unbekümmert tanzen
mit dem vertrauten Lieblingsfisch.
Es gäbe Raum, sich fortzupflanzen.
Getrennt das Bett vom Küchentisch.

Mein Partner hätte selbst ein Zimmer
und jeder räumt sein Chaos auf.
Es wäre nicht mehr so wie immer.
Geändert wird der Lebenslauf.

Doch unbezahlbar sind die Mieten.
Fisch schaut sich in der Gegend um.
Man hätte einiges zu bieten:
im Penthouse ein Aquarium.

Schnell stiegen Lebenshaltungskosten,
die Mäuse aus der Tasche zieh'n.
Die Miete wär' ein fixer Posten.
Zwangsläufig führt das zum Ruin.

Roman Herberth, 2011
Aus der Sammlung Fische

  
  


Roman  Herberth   

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