Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Roman Herberth » Freundschaft und Liebe » Zu allen Zeiten


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Zu allen Zeiten

Wir sehnen uns zu allen Zeiten
nach Liebe und Geborgenheit.
Das Streiten wollen wir vermeiden
von nun an bis in Ewigkeit.

Ganz selten platzt der enge Kragen.
Doch wenn er platzt, dann geht es rund.
Das liegt uns später schwer im Magen.
Es wurmt und nervt der wahre Grund.

Ein falsches Wort wird zur Kanone.
Es wird gespitzt und angeschärft.
Der ganze Satz, der ist nicht ohne.
Wir sind bis auf die Haut genervt.

Es poltern laut die Kraftausdrücke,
dann kriegt die Schüssel einen Sprung.
Und dann zerreißt es dich in Stücke.
Und keiner sagt: Entschuldigung.

Wir schämen uns für falsche Töne.
Denn dadurch wird das Kraut nicht fett.
Gepiesackt wird das Wunderschöne.
Und das kommt später aufs Tablett.

Roman Herberth, 2011
Aus der Sammlung Freundschaft und Liebe

  
  


Roman  Herberth   

Roman Herberth


   


Vorheriges Gedicht von Roman Herberth Nächster Text von Roman Herberth

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
2012  • Irmgard Adomeit: Zeitabschnitte 
Barock  • Logau: Die Zeiten 
Barock  • Logau: Zeiten und Gebräuche 
Barock  • Logau: Die Zeiten 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek