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Keine Tränen

Keine Tränen will ich weinen,
ist mein oberstes Gebot.
Demnächst wird die Sonne scheinen,
was mich stört, das kommt ins Lot.

Mit dem Schicksal muss ich leben,
denn sonst komme ich nicht weit,
und ein 'Mutlos aufzugeben'
führt nur in die Traurigkeit.

Ich muss mir die Daumen halten,
das ist meine 'Bürgerpflicht'.
Wenn die Missgeschicke walten,
bin ich nicht auf sie erpicht.

Immer neu muss ich erwägen:
Was steht unumstößlich fest?
Was wird meine Zukunft prägen,
das sich nicht vermeiden lässt.

Mal verhalten, mal verwegen,
Angriff und Verteidigung.
Und kein Yota spricht dagegen,
kampfbereit und auf dem Sprung.

Roman Herberth, 2016
Aus der Sammlung Einfach leben

  
  


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