Ein weiser HaiEin Hai schwimmt in die Sommerfrische.
Sein Zimmer: nass mit Inselblick.
Er frisst die Gräten und die Fische.
Den Göttern Dank, für dieses Glück.
Dort kann er seine Nerven schonen.
Das Meer lädt ein zu einer Kur.
Und alle Schuppen die dort wohnen,
die sind Bestandteil der Natur.
Nur manchmal fehlen ihm Gefährten.
Er fühlt sich mutterlos, allein.
Das muss von nun an anders werden,
beschließt er fest - und lässt es sein.
Die Ruhe wird mir gut bekommen.
Egal was ist, wie dem auch sei.
Das Leben hat mich mitgenommen.
Bald werde ich ein weiser Hai. Roman Herberth
Aus der Sammlung Fische |