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Ein Hai

Ein Hai verkündet seinem Weib:
"Du bist mein schönster Zeitvertreib.
Du kannst dich blind auf mich verlassen.
Das können Fremde gar nicht fassen.

Sie denken nur, ich sei brutal
und hinterhältig, eine Qual,
zu unsren Kindern widerwärtig.
Ihr Vorurteil ist fix und fertig."

Es keimt natürlich unbeschwert.
Es meckert, wenn man es belehrt.
Es müsste sich nun umgewöhnen,
und eine andre Meinung tönen.

"Du kennst genau mein Naturell.
Ich raste aus und zwar ganz schnell
bei blutverschmierten Fischabfällen.
Und wenn sie für mich Fallen stellen.

Ansonsten bin ich lieb und nett.
Geschnarcht wird nachts im Wasserbett.
Denn das ist Brauch bei allen Haien.
(Das Vorurteil kann gut gedeihen.)"

Roman Herberth
Aus der Sammlung Fische

  
  


Roman  Herberth   

Roman Herberth


   


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