Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Roman Herberth » Einfach leben » Der ungebremste Wahn


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Der ungebremste Wahn

Du jagst nach Dingen, die dir schaden.
Und ungebremst ist dieser Wahn.
Dann kannst du nicht in Unschuld baden,
du hättest es ganz gern getan.

Der schnöde Mammon wird dich blenden.
Du übersiehst, was nahe liegt.
Das Böse wird dann Böse enden,
denn alles Gute wird besiegt.

Du lebst dich selber unzufrieden,
du hast genug, und möchtest mehr.
Der Futterneid wird täglich wüten,
dem Teufel jagst du hinterher.

Ich habe, sagst du, gute Gründe.
Dem Schönen zollst du keinen Dank.
Nur einzuheimsen, das ist Sünde.
Und wer nicht aufpasst, der wird krank.

Du hetzt nach Dingen, nichts darf fehlen.
Ein Haben wird bunt ausgemalt.
Erst wirst du dich, dann andre quälen.
Es macht sich jedoch nicht bezahlt.

Roman Herberth, 2014
Aus der Sammlung Einfach leben

  
  


Roman  Herberth   

Roman Herberth


   


Vorheriges Gedicht von Roman Herberth Nächster Text von Roman Herberth

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
2013  • Joachim Best: Die Hochzeit ist vorbei 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek