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Der Mann im Mond macht Überstunden

Die Nacht dreht länger ihre Runden.
Der Mann im Mond macht Überstunden.
Jedoch er hat nicht viel davon.
Es bleibt beim gleichen Hungerlohn.

Nur Mittags wird es häufig lichter.
Erfreut sind blasse Bleichgesichter.
Im Freien trinkt man Milchkaffee.
Ein Trauerspiel ist die Allee.

Im Weinberg wird man Trauben lesen,
Der Straßenfeger schwingt den Besen.
Die ganze Welt tut ihre Pflicht.
Und keiner, der dem widerspricht.

Getupft und bunt, gelaubte Wälder,
geigelt sind Getreidefelder.
Und jedes Rindvieh liegt im Stroh,
und wird dort seinen Lebens froh.

Und allgemein, das Abschiednehmen.
Und melancholisch sind die Themen.
Die Maus zieht sich ins Loch zurück.
Im Winterschlaf sucht sie ihr Glück.

Roman Herberth, 2012
Aus der Sammlung Herbst

  
  


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