Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Luise Hensel » Im Spätherbst


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Im Spätherbst

Schon ist es öd’ und stumrn im Tal,
Der Bäume BIätterschmuck erbleicht,
Und meine Lerchen allzumal
Hat streng der Nord verscheucht.

Und matter wird der Sonne Schein,
Bald deckt nun Schnee der Wiese Grün  -
Ach, meine Blümchen bunt und fein,
Sie mußten all verblühn.

Es zieht in mancherlei Gestalt
Der feuchte Nebel durch die Flur.
Wie ist sie doch so stumm und kalt,
Die schlummernde Natur!

Mich aber stört das Dunkel nicht,
Auch nicht der Stürme laut Gebrüll;
In meiner Seele ist’s so licht,
So wundermild und still.
Berlin, (1813 - 1815)

Luise Hensel, 1813

  
  


Luise Hensel   

Luise Hensel


   


Vorheriges Gedicht von Hensel Nächster Text von Hensel
   Gefällt Dir das Gedicht von Hensel?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Herbstgedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
19./20. Jh.  • Allmers: Spätherbst Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Knodt: Gang durch den Buchenwald 
19./20. Jh.  • Knodt: Im Spätherbst 
Realismus  • Beilhack: Rosen im Spätherbst Favorit unserer Leser    


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek