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An St. Maria Magdalena

Erfleh’ mit Lieb’ und Tränen,
Du strenge Büßerin,
Daß ich mit reinem Sehnen
Nach Jesus strebe hin!
Daß ich zu seinen Füßen
Verzeihung mög’ erflehn,
In Tränen ganz zerfließen,
In Reue ganz vergehn.

Ich hab’ ihn viel gekränket
Und hab’es wohl gewußt;
Mein Herz hab’ich ertränket
In Erdeschmerz und -lust.
Ich hab’ ihn oft vergessen,
Den ich doch früh erkannt,
Und habe ganz vermessen
Von ihm mich abgewandt.

O, gib mir deine Reue
Und deine Tränenflut,
O, gib mir deine Treue
Und deiner Liebe Glut,
Bis er mir neues Leben
Mit diesen Worten gibt:
»Geh hin, dir ist vergeben,
Weil du so viel geliebt.«

Berlin, den 7. Dezember 1818.

Luise Hensel, 1818

  
  


Luise Hensel   

Luise Hensel


   


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