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Pierrot-Lied

Und wäre das Glück wie die Wolken so weit,
Ich will es suchen im Schellenkleid.

Und strahlte es ferne wie Firnenglanz,
Ich will es holen aus Spiel und Tanz.

Ich weiß, es wartet im Lichtersaal
Und trägt der Sehnsucht brennendes Mal.

In Kolumbines verträumtem Blick
Ein heimliches Leuchten – das ist das Glück,

Nach dem meine klagende Seele rief,
Ich sink in die Knie und beuge mich tief.

Zwei bebende Hände – „Du Liebster, du!“
All meine Schellen klingeln dazu. –

Aufspringe ich jubelnd und trage das Glück
In meine wartenden Nächte zurück.

Ich trage es zitternd, mit heiliger Hand,
Wie eine Krone aus Märchenland. . . .

Ernst Goll
Aus der Sammlung Im bitteren Menschenland. Nachgelassene Gedichte.

  
  


Ernst  Goll   

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