Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Ernst Goll » Im bitteren Menschenland. Nachgelassene Gedichte. » Ahnst du?


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Ahnst du?

Wenn ich wilder dich umfange
Wenn mein Mund dich heißer küsst –
Ahnst du, dass mir Brust und Seele
Namenlose Angst umschließt?
Angst vor jener dunklen Stunde,
Die auf Flügeln näher eilt
Und mit fühllos kalten Händen
Mein‘ und deine Wege teilt?

Wenn dein Haupt dann tränenlächelnd
Sich an meine Schulter schmiegt –
Ahnst du, dass in diesem Frieden
Schon ein Hauch von Wehmut liegt?
Schon ein Hauch von Glück-Entsagen,
Schon ein Ahnen jener Zeit,
Da wir einsam, trostlos irren
In der großen Dunkelheit?

Ernst Goll
Aus der Sammlung Im bitteren Menschenland. Nachgelassene Gedichte.

  
  

Vorheriges Gedicht von Ernst Goll Nächster Spruch von Ernst Goll
   Gefällt Dir das Gedicht von Ernst Goll?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
19./20. Jh.  • Seidel: Du ahnst es nicht 
19./20. Jh.  • Rilke: Noch ahnst du nichts vom Herbst des Haines... 
19./20. Jh.  • Ernst Scherenberg: Rosengruß. Favorit unserer LeserFavorit unserer LeserFavorit unserer Leser    
18./19. Jh.  • Schwab: Vom Berge 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek