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Bei Übersendung eines Vogels

Für deine jahrelange Lieb' und Güte
Wollt' ich Dir längst ein Lied des Dankes singen,
Doch morsche Bäume tragen keine Blüte,
Zerbroch'ne Harfen können nicht mehr klingen.

Drum musst ich einen Stellvertreter dingen —
Des Waldes Kleriker — der lang sich mühte,
Das Lied des Volkes, welches Gott behüte,
Zum kunstgerechten Ausdrucke zu bringen.

Poeten aber sind sich alle gleich,
Und singen selten, wenn sie singen sollen,
Du aber wirst deswegen ihm nicht grollen:

Denn er singt ja das Lied von Österreich,
Und die das tun — wenn auch mit schwachen Zungen,
Die haben sich in's Herz Dir eingesungen.

Hermann von Gilm zu Rosenegg
Aus der Sammlung Sonette

  
  

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