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Kriegerischer Wahn

Ängste stürmen durch die Länder,
Bomben explodieren laut,
schwarzer Rauch steigt in den Himmel,
keiner sich nach draußen traut.

Flammenröte verbrennt Häuser,
Drohnen jagen hin und her,
Schreie hallen durch die Straßen,
keiner fühlt sich sicher mehr.

In Verstecken kauern Menschen,
flüchten hat kaum einen Zweck,
Kinder klammern sich an Mütter,
ringsumher nur Schutt und Dreck.

Hoffen auf ein gutes Ende,
das dem Leben Frieden bringt,
Herrscher reden viele Worte,
Einigung nur schwer gelingt.

So vergehen all die Tage
in der Menschen Not und Pein,
seufzen still in ihren Herzen,
fühlen sich verlassen, allein.

Halten hoch zum Himmel Hände,
rufen nach des Gottes Macht,
der wird Kriege bald beenden,
nach dem Plan – den er erdacht.

© Heidrun Gemähling, 2026
Aus der Sammlung Krieg

  
  


Heidrun Gemähling   

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