Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Danny Gürtler » König der Boheme » Wahrheit - Lebensregel » Hunger


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Hunger

Motto: Geld — Du Maitresse der Welt!

Wenn der Mensch so hungrig ist,
Dass er selbst am Leder frisst
Und gierig es hinunter kaut —
Ihm Wahnsinn aus den Augen schaut —
Dann ist der Mensch dem Raubtier gleich
Ob arm sein Opfer oder reich —
Die Bestie mordet oder stiehlt —
Bis sie sich satt gefressen fühlt!

- - -

Lug und Trug
Die ganze Welt —
Das Losungswort:
Heisst Geld nur Geld! —

Wer es besitzt —
Der ist Regent —
Wer nichts hat —
Arm und dekadent!

Der grösste Schuft
Wühlt oft im Gold,
Dem Ehrlichen
Das Schicksal grollt.

Er gilt nichts
Trotz der Ehrlichkeit,
Der Schuft jedoch
Er macht sich breit.

Er hat zu leben
Nur ein Recht —
Der arme Kerl
Er bleibt sein Knecht! —

Lehn’ Dich nicht auf Knecht
Sei doch gescheit —
Er bleibt so —
Bis in Ewigkeit. —

Danny Gürtler
Aus der Sammlung Wahrheit - Lebensregel

  
  


Danny  Gürtler   

Danny Gürtler


   


Vorheriges Gedicht von Danny Gürtler Nächster Text von Danny Gürtler
   Gefällt Dir das Gedicht von Danny Gürtler?   
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
Barock  • Logau: Ein Grichischer Brauch 
19./20. Jh.  • Klabund: Die schwarze Fahne - X. Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
Barock  • Logau: Hunger und Durst 
Barock  • Logau: Grosser Hunger 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek