Ich schenke dir mein HerzIch rief nach dir in alle Winde,
weinte Tränen in den Sand,
entglitt mir - als der sehend Blinde,
du führtest mich mit starker Hand.
Gewichen ist von mir die Schlange,
da ich weiß, du bist bei mir.
Gehorchend meinem Seelendrange,
öffne ich meines Herzens Tür.
Wenn du, der meine Schritte lenkte,
mich zur Stunde prüfend fragst,
warum ich dir mein Herz wohl schenkte?
Weil du für mich dein Leben gabst. © Günter Fritsch, 2020 |