Meine LustWenn die jungen Frühlingsmatten
Frisch in Farbenhelle stehn,
Seh' ich gern der Wolken Schatten
Zauberdämmrig drüber gehn.
Nach der Morgenfrische Segen,
Nach der Mittagsonne Brand
Einen linden Abendregen
Wünsch' ich auf's begrünte Land.
Zu dem Jubelruf im Walde,
Zu des Feldes Lustgesang
Hör' ich von der Bergeshalde
Gern des Donners schweren Klang.
Herrlich klingt nach schwülem Lauschen
Durch den weiten Eichendom
Aufgeregter Blätter Rauschen
In dem frischen Wetterstrom.
Aber nach der Liebe Siegen
In der lauen Sommernacht
Sah' entzückt ein Roß ich fliegen
Mit dem Reiter in die Schlacht. Johann Georg Fischer |