Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Johann Georg Fellinger » Die Sterne


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Die Sterne

Was funkelt ihr so mild mich an,
Ihr Sterne, hold und hehr.
Was treibet euch auf dunkler Bahn
Im äther-blauen Meer,
Wie Gottes Augen schaut ihr dort,
Aus Ost und West, aus Süd und Nord
So freundlich auf mich her.

Und überall umblinkt ihr mich,
Mit sanftem Dämmerlicht.
Die Sonne hebt in' Morgen sich,
Doch ihr verlaßt mich nicht.
Wenn kaum der Abend wieder graut,
So blickt ihr mir so fromm und traut,
Sehen wieder ins Gesicht.

O lächelt nur, o winket nur,
Mich still zu euch hinan.
Mich führet Mutter Allnatur
Nach ihrem großen Plan.
Mich kümmert nicht der Welten Fall,
Wenn ich nur dort die Lieben all'
Vereinet finden kann.

Johann Georg Fellinger

  
  

Vorheriges Gedicht von Fellinger Nächster Text von Fellinger
   Gefällt Dir das Gedicht von Fellinger?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
1903  • Kempner: Daß die Sterne blässer werden 
19. Jahrhundert  • Meyer: Schwüle Favorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Löns: In schwarzen Büschen 
19./20. Jh.  • Knodt: Nachtbild 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek