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Blaue Augen

Ach wär ich doch ein Knäblein klein
und könnte noch bei Mutter sein,
dort weinend singen ihr ein Liedchen...

Und giessen Tee durchs Siebchen,
wenn Mütterlein liegt sehr ermattet
im Bett, die Stirn vom Tod umschattet:

Könnt `bringen ihr ein Röslein rot,
am Abend auch ein Stücklein Brot,
erkennend, dass die Nacht sie tötet...

Weil Fieber ihr die Wangen rötet:

...Dass ich die Augen nochmals seh`,
so lieb und blau und voll von Weh!

***

c/G.E.

© Georges Ettlin, 2009
Aus der Sammlung Liebe

  
  


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