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Gedichte » Zeitgenössische deutsche Dichtung » Sebastian Dommel » Klagelied eines Stummen


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Klagelied eines Stummen

Du hörst nicht meine stummen Worte,
Du siehst nicht meinen leeren Blick,
Du kennst sie nicht, die fernen Orte,
Die mir bringen gar kein Glück.

Du willst es wissen, all mein Leben,
Doch wann schenkst du mir dein Gehör,
Zu erklären dir mein ganzes Streben,
Zu sagen, was nicht einfach wär.

Was soll ich tun, soll ich nun beten,
Beten, dass du mich verstehst?
Was soll ich tun, soll ich nun flehen,
Flehen, dass du noch nicht gehst?

Was ich nun tun soll, weiß ich nicht,
Kann keinen klaren Gedanken fassen.
Doch schau ich nimmer dein Gesicht,
Wird meine Schuld mir nie erlassen.

© Sebastian Dommel, 2009

  
  


Sebastian Dommel   

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