Ich vergesse dich nichtOft steh ich alleine hier bei dir
und sprech mit mir.
Was soll ich denn auch anderes tun?
Komm, bitte sag es mir schon!
Doch auch heut hüllt mich die Stille ein,
ein trister Schein
Scheint herab, so lächerlich.
O, ich vermisse dich!
Schaust du manchmal auch noch zu uns her?
Ein Blumenmeer,
in allen Farben, rot bis gelb
ob es dir gefällt?
Und wenn wir auch oftmals traurig sind,
trocknest du unsere Tränen im Wind,
sanft und lind...
Ich hoffe, du weißt, dass uns etwas fehlt,
in vielen Stunden quält
und uns nachts auch manchmal weckt.
Sag mir, wo du steckst!
Ich sehe dich, wenn nachts die Sterne glühen,
hör deine Stimme im Wehen
des Windes und sehe dich im Licht.
Nein, ich vergesse dich nicht!
Es gab so viel, was ich dir sagen sollte,
dich fragen wollte,
zu viele Stunden bräuchte ein Tag.
Was wohl kommen mag?
Und wenn es dann keinen nächsten Tag mehr gibt,
sind wir unendlich betrübt,
haben dich so sehr geliebt...
Ich hoffe, du weißt, dass uns etwas fehlt,
in vielen Stunden quält
und uns nachts auch manchmal weckt.
Sag mir, wo du steckst!
Ich sehe dich, wenn nachts die Sterne glühen,
hör deine Stimme im Wehen
des Windes und sehe dich im Licht.
Nein, ich vergesse dich nicht! © Sebastian Dommel, 2011 |