Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Zeitgenössische deutsche Dichtung » Sebastian Dommel » Ich vergesse dich nicht


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Ich vergesse dich nicht

Oft steh ich alleine hier bei dir
              und sprech mit mir.
Was soll ich denn auch anderes tun?
Komm, bitte sag es mir schon!

Doch auch heut hüllt mich die Stille ein,
              ein trister Schein
Scheint herab, so lächerlich.
O, ich vermisse dich!

Schaust du manchmal auch noch zu uns her?
              Ein Blumenmeer,
in allen Farben, rot bis gelb
ob es dir gefällt?

Und wenn wir auch oftmals traurig sind,
trocknest du unsere Tränen im Wind,
              sanft und lind...

Ich hoffe, du weißt, dass uns etwas fehlt,
              in vielen Stunden quält
und uns nachts auch manchmal weckt.
Sag mir, wo du steckst!

Ich sehe dich, wenn nachts die Sterne glühen,
              hör deine Stimme im Wehen
des Windes und sehe dich im Licht.
Nein, ich vergesse dich nicht!

Es gab so viel, was ich dir sagen sollte,
              dich fragen wollte,
zu viele Stunden bräuchte ein Tag.
Was wohl kommen mag?

Und wenn es dann keinen nächsten Tag mehr gibt,
sind wir unendlich betrübt,
              haben dich so sehr geliebt...

Ich hoffe, du weißt, dass uns etwas fehlt,
              in vielen Stunden quält
und uns nachts auch manchmal weckt.
Sag mir, wo du steckst!

Ich sehe dich, wenn nachts die Sterne glühen,
              hör deine Stimme im Wehen
des Windes und sehe dich im Licht.
Nein, ich vergesse dich nicht!

© Sebastian Dommel, 2011

  
  


Sebastian Dommel   

Sebastian Dommel


   


Vorheriges Gedicht von Dommel Nächster Text von Dommel

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
Realismus  • Muth: Ob ich einmal dich vergesse 
1886  • Hartleben: Ich gehe hin, wo still und einsam 
2012  • René Oberholzer: Alzheimer 
2011  • Artem Zolotarov: Vergessen 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 




Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek