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Gedichte » Zeitgenössische deutsche Dichtung » Sebastian Dommel » Am Berg des Lebens stehend


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Am Berg des Lebens stehend

Das Leben ist ein endlich Werk!
Der Mensch versucht den hohen Berg
Des Lebens zu besteigen
Und muss dabei das Haupt oft neigen.

Neigen zum Schutz,
Neigen aus Trauer,
Neigen vor Schmutz,
Neigen zur Dauer.

Auf diesem Anstieg gibt es Plagen,
Die belasten und manch Fragen.
Mancher kommt vom Wege ab
Und fällt hilflos in sein Grab.

Fallen mit Herz,
Fallen so weit,
Fallen in Schmerz,
Fallen zu zweit.

Frage nicht nach dem „Warum?“,
Dies macht dich nur ewig krumm.
Alles Leben ist vergänglich!
Nutzen wir es lebenslänglich?

Nutzen mit Acht,
Nutzen mit Sinn,
Nutzen zur Pracht,
Nutzen zum Gewinn.

Alles Leben geht zu Ende
Und nimmt dann die größte Wende.
Wissen nicht, wann die Zeit ist,
In der du wirst von uns vermisst.

Vermisst unter Tränen,
Vermisst aus Trauer,
Vermisst von jenen,
Vermisst auf Dauer.

© Sebastian Dommel, 2009

  
  


Sebastian Dommel   

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