Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Zeitgenössische deutsche Dichtung » Werner Walter Damm » Trockene Tränen


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Trockene Tränen

Freund, kenne dich seit Jahren,
dein Leid und deine Schmerzen.
Ich bewundere dich, ohne Frage,
dein Lebens Licht sind Kerzen.

Du magst nicht den hellen Schein,
ein krankes Herz in deiner Brust.
Kannst längst nicht mehr weinen.
Dich fröhlich sehen gleicht Kunst.

Ein Fehler bei Geburt hat dich inne,
so leidest du Jahr um Jahr.
Mit in der Kellerbar all deine Sinne
sagst nicht, "es werde", sagst "ich war".

Längst weinst du trockene Tränen,
mehr gibt deine Seele nicht frei.
Ich bleibe dein Freund, erwähne
es hier und jetzt, bleibe dir treu.

© Werner Walter Damm, 2015

  
  


Werner Walter  Damm   

Werner Walter Damm


   


Vorheriges Gedicht von Werner Walter Damm Nächster Text von Werner Walter Damm

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
1903  • Kempner: Kalt ist’s, eine trockene Kälte Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
2014  • Ingrid Herta Drewing: Nach dem Regen I 
2011  • Christa Katharina Dallinger: Tränen der Weihnacht 
2012  • Günter Fritsch: Tränen 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek