Tränen auf SteinDen Kopf in die Hände gesenkt,
stille Tränen auf Stein geweint.
Schämend das Gesicht bedeckt,
Seelenschmerz der Männlichkeit.
Schwach der Mond nur scheint,
ein Stern lacht am Firmament.
Tränen, die aus Sorge geweint.
Entmannt, wenn Zukunft fehlt.
Tränen nass, saugt auf der Stein.
Tränen erweichen manch' Kern.
Schnell ist die Seele wieder rein,
hell leuchtet jetzt der eine Stern.
Trockene Augen weit der Blick,
Sonnenschein lässt Strahlen.
Herz und Seele finden ihr Glück,
wenn Dichter erst Worte malen. © Werner Walter Damm, 2018 |