Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Felix Dahn » Vaterland » Die Rosen auf dem Kirchhof zu Kissingen


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Die Rosen auf dem Kirchhof zu Kissingen

Wie friedlich glänzen Flur und Hügel
Im warmen Herbstes-Abendstrahl!
Schlug wirklich denn die schwarzen Flügel
Der Bruderkrieg um dieses Tal?

Und diese grünen Rebgelände,
Darin die Sonne lächelnd spielt,
Sah'n wirklich sie, wie deutsche Hände
Nach deutschen Herzen scharf gezielt?

Als jüngst ich schritt durch dies Gefilde,
Da war es nicht von Rosen rot.
Jetzt rief herbei des Herbstes Milde
Ein duftig Blumenaufgebot.

O habet Dank, ihr friedereichen,
Die ihr die Toten sanft umschließt:
Ich grüß' euch als Verheißungszeichen,
Daß aus den Gräbern – Eintracht sprießt.

Felix Dahn
Aus der Sammlung Vaterland

  
  


Felix  Dahn   

Felix Dahn


   


Vorheriges Gedicht von Felix Dahn Nächster Text von Felix Dahn
   Gefällt Dir das Gedicht von Felix Dahn?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
  Friedrich Rückert: Lasset uns streuen Rosen und Lilien Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser    
  Rudolf Kögel: Glockennachklang 
  Rudolf Kögel: Kissingen. Juli 1893 
  Novalis: Elegie auf einen Kirchhof Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek