Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Karl August Döring » Die toten Augen


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Die toten Augen

Ich kenne Augen, die sind so müd und arm,
Daß mich ein Weinen packt, wenn ich sie sehe;
Sie blicken seelenlos und doch so wehe
Und fassen Menschen nicht und Alltagsschwarm.

Sie sehen nicht und sind doch auch nicht blind.
Sie schauen starr und stumm und leer ins Weite,
Als ob die Welt ganz fremd vorübergleite
An ihnen, die nicht mehr empfänglich sind.

Die Freude rührt sie nicht und nicht der Schmerz,
Sie lächeln nicht und kennen keine Träne,
Sie wollen keine Zukunft, keine Pläne:
Aus toten Augen blickt ein totes Herz.

Sie sehen hart aus leblosem Gesicht
Und schauen starr und stumm ins leere Weite,
Als ob die Welt ganz fremd vorübergleite;
Sie sind entseelt, sind tot – und wissens nicht.

Karl August Döring

  
  

 Nächster Text von Karl August Döring
   Gefällt Dir das Gedicht von Karl August Döring?   
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
19. Jahrhundert  • Storm: O bleibe treu den Toten Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
1903  • Ludwig Thoma: Friede Favorit unserer LeserFavorit unserer LeserFavorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Binding: Letzte Rekruten 
19./20. Jh.  • Dauthendey: Unsere Toten Favorit unserer LeserFavorit unserer LeserFavorit unserer Leser


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek