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Gedichte » Adelbert von Chamisso » Knospe der Rose.


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Knospe der Rose.

Von der üpp'gen grünen Blätter
    Schatt'gem Netze dicht umwoben,
Wagt den Kelch nicht zu entfalten,
    Knospe noch, die zarte Rose.

Und sie reift das Gold der Düfte
    In des Kelches tiefem Borne,
Reift der Reize stille Mächte
    In dem Innersten verborgen.

Rose, Rose! bald entschwellen
    Muß die Kron' der vollen Knospe,
Steigen bald das Gold der Düfte
    Aus des dunkeln Kerkers Wohnung.

Purpurglühend wird erstrahlen
    Dir, der Sehnenden, Aurora,
Ihr dein Kelch entgegen glühen
    Von der Blätter grünem Throne.

Selig, selig, wen. erblühet
    Dann die lang' verschlossne Krone,
Daß er trinke Gold der Düfte
    Ans dem reichsten Kelch der Wonnen.

Adelbert von Chamisso

  
  


Adelbert von Chamisso   

Adelbert von Chamisso


   


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