Zeiten des Schicksals |
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Zeiten gibt es, sie fliegen leicht wie der Wind,
Der durch der Bäume Wipfel säuselt geschwind.
Dann gibt es Zeiten, sie sind wie ein Sturm,
Gewaltig tobt er um des Berges Turm.
Wer kühn sich ihm entgegen stellt, wird weggefegt,
Liegt bald verwüstet und zerschellt am Wanderweg. ...
Doch alle diese Zeiten haben stets den einen Sinn
Im sich erkennen, wo komm ich her, wo geh ich hin?
Aufmerksamer wird man den Weg beschreiten,
Den still das Schicksal wird für uns bereiten.
Und lernen werden wir der Weisheit tiefer Sinn,
Wo kommt mein Leben her, wo geht es hin? -
Und haben wir gelernt des Schicksals Runenschrift,
Erkennen wir bescheiden an, was Leben ist. ... © R. Brunetti, 2024
Aus der Sammlung Zeiten |
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