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Gebet in schweren Zeiten

Wir suchen Dich, o Gott, im Kampfgewühle dieser Zeit,
können Dich oft nicht finden. Manch einer schreit
nach Dir in seinen Sünden um Gnade Liebe und Barmherzigkeit.
Herr, zeige Du Dein gütig Angesicht und sei bereit
zu führen uns, zu geben Dein Geleit, durch Deinen Geist,
der Menschheit hartes Los mit uns zu teilen,
ehe zum Höllenschlund, zum Tod wir müssen eilen.

Errette diese Menschheit aus den Klauen des Bösen
hilf ihr Dir vertrauen, Deinem erlösen
vom Schuld und Krankheit, die befallen Seel' und Leib,
dass nicht Verdammnis sie zerschellt in Ewigkeit.
Herr, zeige Du Dein gütig Angesicht und sei bereit
zu führen uns, zu geben Dein Geleit, durch Deinen Geist,
der Menschheit hartes Los mit uns zu teilen,
ehe zum Höllenschlund, zum Tod wir müssen eilen.

Führ' Du zurück, Herr Jesus, auf  Deines Vaters Wegen,
die arm und einfach, in Wüsten oft gelegen,
doch bringen sie uns Deiner Erneuerung Segen,
den Du im Tod am Kreuz uns Menschen hast gegeben.
Du hast bestellt uns durch Dein vergossenes Blut
in Gottes Dienst, so hilf uns bleiben stets in Deiner Hut,
dass wir nicht straucheln durch der Erde Werben
und uns dadurch den Weg zu Dir, zu Gott, verderben.

Was wir auch sind, mit unseren schwachen Gaben,
Du, Gott, Du willst uns alle haben an Deinem Tisch,
den Du für uns bereitet, zu dem dein Engel uns geleitet,
zu Deinem köstlich-ew'gen Mahl er uns begleitet.
Du stärkst uns so auf unserer Pilgerreise
durch dieses Erdenland der Müh' und Schmerzen
füllst uns mit Deiner Schönheit Freud' die Herzen.
Du lässt uns dankbar hoffend in die Zukunft schau'n
und schenkst uns neu ein tiefes, liebendes Gottvertrauen.

© R. Brunetti, 2016
Aus der Sammlung Geborgen

  
  

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