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Turbanblau

Reichlich war die karge Stelle,
dünn besät, die üppig Pracht,
als die Glatze eine Delle,
zwischen meinen Locken macht.

Und das Weiß, der schwarzen Strähnen,
lächelt weinend Spiegel an.
Ich bin munter und muss gähnen,
langsam schnellt die Zeit heran.

Darum sprech' ich stumm im Hörer,
schweige laut zum Hairstylist.
Mit und ohne, du Verschwörer,
ich setz' stehend eine Frist.

Emsig lahm kam er gelaufen,
blind sah er den Schaden an.
Und er lobt getadelt Schlaufen,
treibt gelassen sie voran.

Hässlich- schön ging ich der Wege,
rot erstrahlt, im Turbanblau.
Öffnend schließen sich Gehege,
transparent im dunklen Bau.

© Gabriela Bredehorn, 2011
Aus der Sammlung Humor

  
  


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