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POSTEN VOR TAG

Die dürren Scheite schichten zu Haufen
und immer höher türmt darauf die Glut.
Die Schatten tanzen und die Lichter laufen.
Der Wald steht überschwemmt von eignem Blut.

Die braunen Zelte ducken eng zusammen.
So Bild als Laut verschlingt die tiefe Nacht.
Nur durch das leise Prassern müder Flammen
paukt hart und drohend her die ferne Schlacht.

Der Wind jagt aus der Asche letzte Funken;
sie stieben auf, sie schweben... sind verloht...
Der Posten hält den Schritt; er lauscht versunken.
Die Stille summt das Lied vom Morgenrot...

Karl Bröger

  
  

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