In der EinsamkeitWie bin ich so alleine,
Und doch ist mir so gut,
So traulich, daß ich meine,
Ich hätte neues Blut.
Die Schmerzen, die ich trage
Im wunden Herzen mein,
Die wollen in stiller Klage
Ganz süß und ruhig sein.
Da draußen gehn die Leute,
Die denken nicht an mich;
Doch jemand in der Weite
Denkt meiner sicherlich.
Wie bin ich so alleine,
Und doch wills mir so sein,
So traulich, daß ich meine,
Ich wäre nicht allein. Heinrich Bone
Aus der Sammlung Gemischtes aus dem Leben und der Natur |