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Sonette - LXXIII.

Vom Weine schütteten die erste Neige
Die Griechen ehe sie zum Mahl sich legten
Dem Gotte hin den sie damit bewegten
Daß Speis und Trank sich ihnen wohl erzeige

Wenn ich am Morgen von dem Lager steige
Wo in der langen Nacht die eingehegten
Gefühle und Gedanken sich nicht regten
Bring ich ein Opfer auch das ich verschweige –

Doch wo die Worte schwesterlich sich ranken
Darf ich es wagen davon auch zu künden:
Von dem Pokal der innigen Gedanken

Wo bis zum Rande sich die Tropfen ründen
Verschütte ich den Überfluß den schwanken
Von meinem Mund an seine Statt zu münden.

Walter Benjamin
Aus der Sammlung Sonette

  
  

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