Triduum sacrumGolgatha, schaurige Nachmittagsstunde,
Schluchzen aus ängstigend drohenden Schatten.
Alles verloren! Die streunenden Hunde
heulen die Nacht an nach wölfischer Art,
bis an den Kreuzen die Seufzer ermatten.
Jäh kommt der Wandel, der Tag bricht mit Lichtern
ein in die Stätte des Sterbens und Grauens,
blendet die Augen von spottenden Richtern.
Weich wird und hell was soeben noch hart,
Hoffnung glimmt auf. Welche Zeit des Erbauens! Ingo Baumgartner, 2015
Aus der Sammlung Ostern |