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Man gleicht mich wohl, wenn man zu Zeiten

Man gleicht mich wohl, wenn man zu Zeiten findet,
Dass ich zu stürmisch durch das Leben walle,
Der Blüte, die im raschen Blühen falle,
Dem Plitz, der lodert und in Nacht verschwindet.

O lasst mich schlürfen, eh das Grab mich bindet,
Im vollen Zug den Lenz mit Duft und Schalle,
Denn Schönres gibt’s nicht auf dem Erdenballe,
Als wenn uns des Genusses Arm umwindet.

Spreizt euch nur zu wie steife Karten-Ober,
Und führt ein Leben, wie ihrs nennt ein feines,
Wenn ihr die Weisheit sucht im Bücherschober;

Ein Sprüchlein tröstet mich, ein allgemeines:
Je brausender der Most gährt im Oktober,
Um desto klarer wird das Gold des Weines.

Adolf Böttger
Aus der Sammlung Sonette

  
  

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