Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » August Auch » Adolph VII., Graf von Berg - III.


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  
 

Adolph VII., Graf von Berg - III.

Des Grafen Ketten brachen. — O armer freier Mann!
Er saß in seinem Schlosse in finstrer Schwermuth Bann.
Jetzt ist er leidentbunden von sanfter Todeshand,
Und um den Edlen trauert das ganze Bergeland.

Und in den prächt'gen Hallen, die Zeugen schöner Zeit,
Weilt nun die Gräfin klagend in öder Einsamkeit;
Das sind die trüben Stunden, wo ihr das Schicksal sagt:
Es weint die Fürstentochter, wie jede andre Magd!

"Bringt mir den lieben Tobten zum Kloster dort hinab,
Da, wo die Frommen beten, da sei sein heilig Grab.
Auch ich will dort nun wohnen und trauern, fern der Welt,
Bis an des Gatten Seite mir wird mein Todtenzelt!"

So sprach die bleiche Gräfin. - Die Trauerglocke hallt
Zu Griifrath von dem Thurme; es weint mit ihr der Wald.
Und drinnen in dem Kloster bei Sang und Blumenduft,
Senkt man den besten Grafen von Berg in seine Gruft. **)


*) In der Schlacht bei Woringen gerieth
der Erzbischof in Adolphs Gefangenschaft.

**) Nach Andern ist Adolphs Gruft in der
Collegialkirche zu Düsseldorf.

August Auch

  
  

Vorheriges Gedicht von August Auch Nächster Text von August Auch
   Gefällt Dir das Gedicht von August Auch?   
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
  Novalis: An Adolph Selmnitz Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
  Baumberg: An Adolph auf unsere Trennung 
  August Auch: Turnier zu Neuß 
  Rudolf Kögel: Festgruß an den Gustav Adolph Verein 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek