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 Roman Herberth, Herbstanfang 
 Roman Herberth, Schleichender Herbstanfang 

 

Herbstanfang

Roman Herberth


Der Herbst gräbt erste Spuren
ins grüne Blätterdach.
Die Felder - abgeerntet.
Die Fluren liegen brach.

Die Hitze ist gebrochen.
Die Wolken wiegen schwer.
Sie treiben hoch am Himmel
wie Schiffe auf dem Meer.

Auf steilen, schrägen Lagen
gedeiht der herbe Wein.
Er trinkt für seine Reife
den letzten Sonnenschein.

Der Sommer ist gegangen.
Die Nächte werden lang.
Die welken Blätter fallen.
Herbstanfang.

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Schleichender Herbstanfang

Roman Herberth


Der Herbst beginnt mit Nebelschwaden.
Die Blätter sind sich nicht mehr grün.
Das Schwimmbad pflegt, mit sich zu baden.
Und viele Herbstzeitlosen blüh'n.

Versteckt bleibt jede Stoffmarquise.
Gesucht wird nun der Sonnenstrahl.
Und alle folgen der Devise:
zu schattig ist das Seitental.

Es fröstelt früh die Sommerkleidung.
Ein Unterhemd wird nun zur Pflicht.
Und täglich fällt man die Entscheidung,
doch richtig zögern, tut man nicht.

Der Herbst setzt seine ersten Zeichen.
Er macht es langsam, nicht abrupt.
Nun fängt er an, sich einzuschleichen.
Mal sehen, wie er sich entpuppt.

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