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Verwandte Gedichte

 Weissmann, Abend im Frühherbst 
 Ingrid Herta Drewing, Frühherbst 
 Ingrid Herta Drewing, Spätsommerwunsch 
 Ingrid Herta Drewing, Jahreszeitenwechsel 

 

Abend im Frühherbst

Maria Luise Weissmann


Weit ausgegossen liegt das breite Land.
Der Himmel taucht den Scheitel noch ins Licht,
Doch seitlich hebt gelassen eine Hand
Die dunkle Maske Nacht ihm ins Gesicht.

Viel fette Lämmer weiden auf der Flur,
In Gärten steht das Kraut in seiner Fülle,
Herbstwälder ziehn als eine goldne Spur,
Am Baum die Frucht glänzt prall in ihrer Hülle.

Es ist der letzte dieser kurzen Tage:
All Ding steht reif und rund und unbewegt
Schwebend in sich gebannt wie eine Waage,
Die Tod und Leben gleichgewichtig trägt.

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Frühherbst

Ingrid Herta Drewing


Befreit von Nacht und Nebelhülle,
erstrahlt im Morgenglanz die Welt.
Ins Tal ergießt sich goldne Fülle,
die Sonne sanft die Stadt erhellt.

Und bringt auch in den dunklen Gassen
die lichte Freude in den Tag,
lässt Leben klar den Himmel fassen.
Ein Herbsttag, wie ich ihn gern mag!

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Spätsommerwunsch

Ingrid Herta Drewing


Im Blau des Himmels Cirruswolken schweben,
als hätte sie ein Maler hingetupft,
so licht und weiß wie zarte Spinnenweben
und Federflaum, frisch aus dem Nest gelupft.

Kein Daunenleser war ’s, kein Malersmann.
Des Nordwinds Spiel ist ’s; in den kühlen Höhen
lässt er bizarre Bilder schön entstehen.
Doch kündigt er damit auch Regen an.

Dem Frühherbst wird er nun den Weg bereiten,
schon folgt auf kühlen Tag die kalte Nacht.
Der Sonne scheint die Kraft nun zu entgleiten,
da sie nur noch in Mittagsstunden lacht.

Ich wünscht’, der Sommer sei noch nicht gewesen,
jedoch der Wind kann meinen Wunsch nicht lesen.

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Ingrid Herta  Drewing

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Jahreszeitenwechsel

Ingrid Herta Drewing


Sanft segnet er die Flur mit milden Händen.
Das Sonnenschiff hat Segel schon gehisst.
Nach Süden wird sich nun der Sommer wenden.
Dort hat man ihn schon lange Zeit vermisst.

Bei uns kehrt Frühherbst ein mit klaren Tagen,
auch wärmt uns noch das helle Sonnenlicht,
bevor Novembers graue Nebelsagen
beständig feiern Feuchte und Verzicht.

Wir trinken uns noch satt am Farbenspiel,
das Herbst in seinem Malerrausch beschert,
die reifen Früchte, pralles Ernteziel,
zum Erntedank-Fest würdigt man den Wert.

Wir preisen froh den Schöpfer, der dies gibt
und alles Werden, Leben göttlich liebt.

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