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Verwandte Gedichte |  Sylva, Gruß  
 Herwegh, Rheinweinlied
 Kempner, Am Rhein  
 Glaßbrenner, Rheinweinlied
| | |  | GrußCarmen Sylva Von der Mainzer Brücke
Hurrah der Rhein! Mein alter Rhein!
Gott grüß dich! Lebst du noch?
Wir dürfen ja beisammen sein.
Nicht wahr, das freut dich doch?
Schau nur: die Thräne fließt zu Thal,
Der Mund, der lacht dazu;
Gelt? in der Fluth den Sonnenstrahl,
So weinst und lachst auch du!
Mir ist's, als wär ich deine Braut,
Das Lieb, das du vergißt,
Als hätt ich eben dich erschaut,
Wie schön und jung du bist!
Sie sagen: Nimm dich sehr in Acht,
Der Rhein ward herb und wild!
Das ist nicht wahr, mein Freund, der lacht,
Der lacht noch, wenn er schilt!
Rhein! O Rhein! Du Götterfluß,
Laß mich hinab zu dir!
Rhein! O Rhein! Du Märchengruß!
Komm, rausch empor zu mir!
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Carmen Sylva
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|  | RheinweinliedGeorg Herwegh Oktober 1840
Wo solch ein Feuer noch gedeiht,
Und solch ein Wein noch Flammen speit,
Da lassen wir in Ewigkeit
Uns nimmermehr vertreiben.
Stoßt an! Stoßt an! Der Rhein,
Und wär's nur um den Wein,
Der Rhein soll deutsch verbleiben.
Herab die Büchsen von der Wand,
Die alten Schläger in die Hand,
Sobald der Feind dem welschen Land
Den Rhein will einverleiben!
Haut, Brüder, mutig drein!
Der alte Vater Rhein,
Der Rhein soll deutsch verbleiben.
Das Recht' und Link, das Link' und Recht',
Wie klingt es falsch, wie klingt es schlecht!
Kein Tropfen soll, ein feiger Knecht,
Des Franzmanns Mühle treiben.
Stoßt an! Stoßt an! Der Rhein,
Und wär's nur um den Wein,
Der Rhein soll deutsch verbleiben.
Der ist sein Rebenblut nicht wert,
Das deutsche Weib, den deutschen Herd,
Der nicht auch freudig schwingt sein Schwert,
Die Feinde aufzureiben.
Frisch in die Schlacht hinein!
Hinein für unsern Rhein!
Der Rhein soll deutsch verbleiben.
O edler Saft, o lauter Gold,
Du bist kein ekler Sklavensold!
Und wenn ihr Franken kommen wollt,
So laßt vorher euch schreiben:
Hurra! Hurra! Der Rhein,
Und wär's nur um den Wein,
Der Rhein soll deutsch verbleiben.
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Georg Herwegh
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|  | |  | RheinweinliedAdolf Glaßbrenner Seit Tausend Jahren unverdrossen
Ist Euer Blut für uns geflossen
Ihr Reben an dem Rhein!
Drum will es Gott und soll es sein:
Wir schwören's hier,
So lassen wir
Auch gerne unser Blut für euch.
Schenkt ein, schenkt ein
Den goldnen Wein
Vom Rhein,
Und laßt's uns wacker treiben!
Die grünen Reben an dem Rhein,
Sie sollen unser bleiben!
Greift munter nach dem grünen Becher,
Und bringt ein Hoch, Gebrüder Zecher,
Den Reben an dem Rhein!
Und will es Gott und soll es sein:
Wir ziehn sogleich
Mit Ihm, für euch
Und für das liebe Vaterland!
Schenkt ein, schenkt ein
Den goldnen Wein
Vom Rhein,
Und laßt's uns wacker treiben!
Die grünen Reben an dem Rhein,
Sie sollen unser bleiben!
Wir schmücken uns mit euch, ihr Reben,
So grün wie unsre Lust zum Leben!
Ihr Reben an dem Rhein!
Und will es Gott und soll es sein:
Aus euerm Blut
Trinkt Todesmuth
Ein jeder deutsche Bruder sich.
Schenkt ein, schenkt ein
Den goldnen Wein
Vom Rhein,
Und laßt's uns wacker treiben!
Die grünen Reben an dem Rhein,
Sie sollen unser bleiben!
Doch ob wir auch dem Feind nicht weichen,
Seid lieber süßen Friedens Zeichen
Ihr Reben an dem Rhein!
Und will es Gott und soll es sein,
So trinkt der Feind
Mit uns vereint
Auf unsrer deutschen Freiheit Wohl!
Schenkt ein, schenkt ein
Den goldnen Wein
Vom Rhein,
Und laßt's uns wacker treiben!
Die grünen Reben an dem Rhein,
Sie sollen unser bleiben!
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Adolf Glaßbrenner
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