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Verwandte Gedichte

 Grüneisen, Es war ein Wald von Tannen... 
 Rilke, Die hohen Tannen atmen heiser 
 Kempner, Wollte Gott 
 Muth, Herbstmärchen 

 

Es war ein Wald von Tannen...

Carl Grüneisen


Es war ein Wald von Tannen,
Die wölbten sich zum Dach;
Da gingen wir zusammen
Langsam den andern nach.

Da sprachen wir zusammen-
Wann war ich je so froh?
Da sangen wir zusammen -
Wann sang ich wieder so?

Da schauten wir einander
So tief ins Aug´hinein;
Und sollten nicht die Herzen
Sich auch begegnet sein?

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Die hohen Tannen atmen heiser

Rainer Maria Rilke


Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.

Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
Im grünen Ofen kracht ein Scheit
und stürzt in lichten Lohgewittern, -
und draußen wächst im Flockenflittern
der weiße Tag zur Ewigkeit.

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Wollte Gott

Friederike Kempner


Die dunkelgrünen Tannen
Auf grünem Rasenland,
Darüber Sonnenstrahlen
Und Himmel ausgespannt.

Die Sonne ist gesunken,
Die Senner gehn nach Haus,
Zerlumpte, bleiche Leute,
Sie sehn gespenstig aus.

Ihr schönen grünen Tannen,
Ihr glänzt im Abendrot,
O wollte Gott, es hinge
An euren Zweigen Brot!

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Friederike Kempner

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Herbstmärchen

Franz Alfred Muth


Rot steht der Wald, der Wind nur schwebt
Im Grün der Tannen und der Fichten,
Herbstregen Nebelmärchen webt,
Gar wunderseltsame Geschichten.

Nicht von der Nachtigallen Land,
Von Mondlicht nicht und Elfenreigen,
Von Gnomen, die hierher gebannt,
Schatzgräbern in dem nächt`gen Schweigen.

Das Schlänglein, das am Boden zischt,
Der Rabe, kreischend in den Lüften,
Die Blume, nie vom Than erfrischt,
Wer zaubert sie aus diesen Schlüften?

Rot steht der Wald, der Wind nur schwebt
Im Grün der Tannen und der Fichten,
Herbstregen Nebelmärchen webt,
Gar wunderseltsame Geschichten.

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Franz Alfred Muth

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