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Verwandte Gedichte

 Platen, Der Strom, der neben mir verrauschte, wo ist er nun... 
 Hauptmann, Einmal schien die Welt... 
 Eckermann, Goethe 
 Josephine von Knorr, Autographen 

 

Der Strom, der neben mir verrauschte, wo ist er nun...

August von Platen


Der Strom, der neben mir verrauschte, wo ist er nun?
Der Vogel, dessen Lied ich lauschte, wo ist er nun?
Wo ist die Rose, die die Freundin am Herzen trug,
Und jener Kuß, der mich berauschte, wo ist er nun?
Und jener Mensch, der ich gewesen, und den ich längst
Mit einem andern Ich vertauschte, wo ist er nun?

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Einmal schien die Welt...

Carl Hauptmann


Einmal schien die Welt
Dir so weit, so weit.
Einmal schien die Stunde
Dir wie Ewigkeit.
Einmal schien das Leben
Sonnig überreich.
Einmal deuchtest du
Dich Göttern gleich.

Aber einmal muß
Die Sonne trüber sein.
Einmal geht der Weg
Dir enger ein.
Einmal schreitest du
Nur sorglich Schritt für Schritt;
Einmal schreitet
Ein Begleiter mit.

Richtet dein Blick
Dann unverwandt
auf ein blumiges
Gräbergartenland.
Einmal wirst du
Unter Erd´und Rosen liegen
Einmal wird dein Sein
Wie Hauch verfliegen.

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Carl Hauptmann

Carl Hauptmann




Goethe

Johann Peter Eckermann


Der Deutschen Licht! wer kann sich Dir vergleichen!
Was einzeln glänzt, muß neben Dir erbleichen,
Der Deutschen Stolz! ihr Haß! ihr Ruhmverschlinger!
Was einzeln groß — wird neben Dir geringer.

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Autographen

Josephine von Knorr


Neben Bechern, neben Waffen,
Neben Steinen, bunt, geschliffen,
Liebt die Welt jetzt Autographen —
Dunkle Tintenhieroglyphen.

Und ich muß den Sammler preisen,
Der nach dem Papier will greifen,
Wie nach kunstgeformtem Eisen,
Wie nach goldesschweren Reifen.

Denn das Seelisch-Körperlose
Schwebt um diese krausen Lettern,
Und der Geist, wie Duft der Rose,
Weht aus den vergilbten Blättern.

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