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 Heine, Der Traurige 
 Meyer, Lenzfahrt 
 Daumer, Das Kloster hat, das traurige... 
 Castelli, Der Traurige 

 

Der Traurige

Heinrich Heine


I

Allen tut es weh im Herzen,
Die den bleichen Knaben sehn,
Dem die Leiden, dem die Schmerzen
Aufs Gesicht geschrieben stehn.

Mitleidvolle Lüfte fächeln
Kühlung seiner heißen Stirn;
Labung möcht ins Herz ihm lächeln
Manche sonst so spröde Dirn.

Aus dem wilden Lärm der Städter
Flüchtet er sich nach dem Wald.
Lustig rauschen dort die Blätter,
Lustger Vogelsang erschallt.

Doch der Sang verstummet balde,
Traurig rauschet Baum und Blatt,
Wenn der Traurige dem Walde
Langsam sich genähert hat.

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Heinrich Heine

Heinrich Heine

Lenzfahrt

Conrad Ferdinand Meyer


Am Himmel wächst der Sonne Glut,
Aufquillt der See, das Eis zersprang,
Das erste Segel teilt die Flut,
Mir schwillt das Herz wie Segeldrang.
Zu wandern ist das Herz verdammt,
Das seinen Jugendtag versäumt,
Sobald die Lenzessonne flammt,
Sobald die Welle wieder schäumt.
Verscherzte Jugend ist ein Schmerz
Und einer ewgen Sehnsucht Hort,
Nach seinem Lenze sucht das Herz
In einem fort, in einem fort!
Und ob die Locke mir ergraut
Und bald das Herz wird stille stehn,
Noch muss es, wann die Welle blaut,
Nach seinem Lenze wandern gehn.

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Conrad Ferdinand Meyer

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Das Kloster hat, das traurige...

Georg Friedrich Daumer


Das Kloster hat, das traurige,
Uns keinen Nutz gebracht;
Nun steh'n wir an der Schenke Thor
Und rufen: Aufgemacht!

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Der Traurige

Ignaz Franz Castelli


Der Nachbar Saurig
Ist immer traurig;
Ihr glaubt, er sey's ob eigner Leiden?
O nein! er ist's ob fremder Freuden.

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