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Verwandte Gedichte

 Logau, Der Glaube 
 Ralf Theinert, Glaube 
 Rudolf Kögel, Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben 

 

Der Glaube

Friedrich von Logau


Weiland ward geschätzt der Glaube nach vergoßnem Blute;
Nunmehr wird geschätzt der Glaube nach beseßnem Gute.

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Glaube

Ralf Theinert


Glaube an die Kraft der Liebe,
an der Herzen Heiterkeit,
an die tiefe Lust der Triebe,
an der Menschen Offenheit.

Glaube, daß Dir Geist gegeben,
neue Wege zu erkennen,
daß da Kräfte in dir leben,
alle Hürden umzurennen.

Glaube, daß das Töten endet,
wenn die Not ein Ende findet,
daß sich Bös zum Guten wendet,
wenn die Zärtlichkeit uns bindet.

Glaube, daß da Jemand ist,
der die wahren Ziele denkt,
daß Du nie alleine bist,
weil uns Etwas führt und lenkt.

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Ralf  Theinert

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Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben

Rudolf Kögel


Markus 9, 24.

Herr, ich glaube,
Treibt die Segel günstiger Wind,
Wiegt die See den Kahn gelind.
Aber schreckt im Sturmgeschnaube
Well um Welle. Riff um Riff,
Und der Meister schläft im Schiff -
Hilf mir, daß ich stärker glaube!

Herr, ich glaube,
Hab' ich Elim eingetauscht,
Wo am Born die Palme rauscht.
Aber wenn im Wüstenstaube
Mara bittern Trank mir beut
Und mir Tod und Krankheit dräut -
Hilf mir, daß ich stärker glaube!

Herr, ich glaube,
Wenn die Orgel mächtig hallt
In des Münsters Säulenwald.
Aber wenn statt goth'scher Laube
Sich ein armer Stall erhebt,
Drin ein schwaches Kindlein bebt —
Hilf mir, daß ich stärker glaube!

Herr, ich glaube,
Schwach ist's noch um mich bestellt.
Sende in die Angst der Welt
Mit dem Ölzweig deine Taube,
Nach der Wolken dunklem Schluß
Deines Bogens lichten Gruß —
Hilf mir, daß ich stärker glaube!

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Rudolf  Kögel

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