Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Dichter () » » » Verwandte Gedichte


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  

Verwandte Gedichte

 Kempner, Kannst Du zweifeln, kannst Du zagen 
 May, Kannst du noch beten 
 Roman Herberth, Je nachdem 
 Roman Herberth, Vertrauen fassen 

 

Kannst Du zweifeln, kannst Du zagen

Friederike Kempner


Kannst Du zweifeln, kannst Du zagen?
Blick nach jenem »großen Wagen«,
Wovon jeder Himmelszoll
Von Myriaden Welten voll.

Myriaden Welten, Sonnen,
Ewigkeiten, ew’ge Wonnen,
Heil’ge Gottheit, höre mich,
Tief im Staube preis ich Dich!

 Text von Kempner drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken

Kannst du noch beten

Karl May


Kannst du noch beten? Sag, kannst du es noch?
Wenn nicht. so denk an deine Mutter doch,
wie sie so liebend über dir gewaltet
und dir die kleinen Händchen fromm gefaltet,
damit der liebe Gott ihr Glück bewahre,
und dieses Glück warst du - - wie viele Jahre?

Kannst du noch beten? Sag, kannst du es noch?
Wenn nicht, so denk an deine Kinder doch!
Hältst du's für überflüssig, sie zu lehren,
den Herrn und Vater gläubig zu verehren?
Was kann der irdische von ihnen wollen,
wenn sie den himmlischen nicht achten sollen?

Kannst du noch beten? Sag, kannst du es noch?
Wenn nicht. so fasse Mut: versuch es doch!
Es wartet Gott wohl gar Zeit deines Lebens
nur auf ein kleines Wörtchen. doch vergebens.
Die Todesangst wird dieses Wort dir zeigen.
Vielleicht zu spät: die Antwort ist dann -- Schweigen!

 Text von May drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken




Karl May

Karl May




Je nachdem

Roman Herberth


Du kannst mir deine Meinung geigen.
Du kannst mit Fingern auf mich zeigen.
Du kannst mich abgrundtief verachten.
Du kannst mir nach dem Leben trachten.
Du kannst dich über mich beklagen.
Du kannst mich mit der Axt erschlagen.
Du kannst mich in die Pfanne hauen.
Du kannst mir aber auch vertrauen.
Du kannst mein plattes Fahrrad schieben.
Du kannst mich mögen und mich lieben.

 Text von Roman Herberth drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken

Vertrauen fassen

Roman Herberth


Vertrauen kann ich zu dir fassen.
Vom Zweifel werde ich befreit.
Du wirst mich nie links liegen lassen.
Nicht heute, nicht in Ewigkeit.

Wir sind einander eng verbunden.
Dein größter Traum ist mir vertraut.
Und du versorgst selbst meine Wunden.
Du bist ein Arzt, der nach mir schaut.

Bei dir bin ich in guten Händen.
Und das erweist sich jeden Tag.
Das Böse wirst du von mir wenden.
Und gnädig ist ein Schicksalsschlag.

Wir werden Tiefen überwinden.
Wir setzen an zum Höhenflug.
Das Wesentliche zu ergründen.
Ein schöner Zug ist dann am Zug.

In Angriff wird man letztlich nehmen,
was uns verzaubert und entzückt.
Doch man hält Abstand von Problemen,
denn schnell ist man in sie verstrickt.

 Text von Roman Herberth drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken




Roman  Herberth

Roman Herberth

 



















Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek