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Verwandte Gedichte

 Arnim, Abendlied 
 Goethe, Abendlied 
 Gumppenberg, Abendlied nach Joseph Freiherr von Eichendorff 
 Lingg, Abendlied 

 

Abendlied

Achim von Arnim


Mündlich.

Nun laßt uns singen das Abendlied,
Denn wir müssen gehn,
Das Kännchen mit dem Weine,
Lassen wir nun stehn.

Das Kännchen mit dem Weine,
Das muß geleeret seyn,
Also muß auch das Abendlied
Wohl fein gesungen seyn.

Wohl unterm grünen Tannenbaum,
Allda ich fröhlich lag,
In mein feins Liebchens Armen
Die lange liebe Nacht.

Die Blätter von den Bäumen
Die fallen nun auf mich,
Daß mich mein Schatz verlassen hat,
Das freuet wohl mich.

Daß mich mein Schatz verlassen hat,
Das kömmt wohl daher,
Sie dacht sich zu verbessern,
Betrog sich gar sehr.

Des Abends, wenn es dunkel wird,
Steht er wohl vor der Thür,
Mit seinem blanken Schwerdte,
Als wie ein Offizier.

Mit seinem blanken Schwerdte,
Gleich einem rechten Held,
Mit ihm will ich es wagen,
Ins weite, weite Feld.

Mit ihm will ich es wagen,
Zu Wasser und zu Land,
Daß mich mein Schatz verlassen hat,
Das bringt mir keine Schand.

Das Abendlied gesungen ist,
Das Kännchen ist geleert,
Laß sehn nun wie du Kerl aussiehst,
Mit deinem blanken Schwerdt.

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Achim von Arnim

Achim von Arnim

Abendlied

Johann Wolfgang von Goethe


Über allen Gipfeln
Ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
Ruhest du auch.

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Abendlied nach Joseph Freiherr von Eichendorff

Hanns von Gumppenberg


Abendlied
nach Joseph Freiherr von Eichendorff

Mein Schifflein ruht im Hafen
Zu schauernder Abendstund',
Ein Posthorn tönt verschlafen
Aus kühlem Buchengrund;
Es rauschen so prächtig die Wälder,
Da wird mir die Seele so weit -
Die Muttergottes kommt über die Felder
Im glitzernden Sternenkleid.

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Abendlied

Hermann von Lingg


Wie fern vom Land
Ein Segel schwand
Im Abendschein,
So gehst auch du
Bald ein zur Ruh',

Zur Heimat ein!
Wie fern im Wald
Ein Lied verhallt,
So wirst du bald
Vergessen sein!

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