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Verwandte Gedichte

 Daumer, Wir zieren, ich und du... 
 Helfta, O Anblick... 
 Kyber, Tod 
 Leo Sternberg, Die Rast 

 

Wir zieren, ich und du...

Georg Friedrich Daumer


Wir zieren, ich und du,
Den Himmel, den gestirnten,
Der Liebe wunderbar:
Du als der Mond, der volle,
Stolzfreudige der Anmuth,
Als thränende Plejaden
Mein feuchtes Augenpaar.

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O Anblick...

Gertrud von Helfta


O Anblick, höchst liebenswert mir:
wann sättigst du mich mit dir?
O könnte ich doch die zarten Strahlen
deines Liebreizes schon hier empfangen,
wenn auch nur für kurze Zeit,
daß ich einen Vorgeschmack
von deiner Süßigkeit haben darf,
wenigstens ein Weilchen,
und daß ich dich, meinen besten Teil,
im voraus kosten darf
mit süßem Wohlgefallen.
Eia, wende dich nun hin zu mir,
nur ein ganz klein wenig,
daß ich auf dich,
du Blüte aller Blüten,
heften kann meinen Blick.

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Tod

Manfred Kyber


Auf welke Blüten musst du schauen,
auf Blätter, die der Wind verweht.
Dem Tod, dem Tod musst du vertrauen,
dem Einzigen, der dich hier versteht.

Er führt dich ein zu deinem Meister,
er lehrt dich, schlummermüd und sacht,
den wachen Schlaf der ewigen Geister
im Frieden der gestirnten Nacht.

Bis lautlos ineinandergleitet
in deiner Seele Lust und Leid
und er dich segnend heimgeleitet
zur Wiege aller Wesenheit.

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Manfred Kyber

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Die Rast

Leo Sternberg


Rot wie Papageienfedern sind die Wolken,
und es leuchten alle Wasserfurchen;
Fähnlein von Lanzenreitern, starrn die bewaldeten Kuppen.
Ein ruhnder Kämpfer schau ich in das Fabelland der Ferne,
aufs Schwert gestützt...
O, Welt, mein goldner Hengst mit schaumbeflockten Flanken!
In langen Linien dehnen sich noch einmal
die Länderweiten unsres Rittes aus ...
Es zäumt die Nacht dich mit gestirnten Zügeln.

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