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Verwandte Gedichte

 Goethe, Die Bekehrte 
 Marie Geller, Verstehst du es? 
 Ernst Goll, Kind, in deine lieben Hände... 
 Morgenstern, Draußen in Friedenau 

 

Die Bekehrte

Johann Wolfgang von Goethe


Bei dem Glanze der Abendröte
Ging ich still den Wald entlang,
Damon saß und blies die Flöte,
Daß es von den Felsen klang,
So la la!

Und er zog mich, ach, an sich nieder,
Küßte mich so hold, so süß.
Und ich sagte: Blase wieder!
Und der gute Junge blies,
So la la!

Meine Ruhe ist nun verloren,
Meine Freude floh davon,
Und ich höre vor meinen Ohren
Immer nur den alten Ton,
So la la, le ralla!usw.

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Johann Wolfgang von Goethe

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Verstehst du es?

Marie Geller


Was nicken so freundlich die Sterne mir zu?
Hab gute Ruh.

Die leuchtende Wolke am Paradies
Sagt, träume süß!

Was predigt mir der Abendröte Kleid?
Vergänglichkeit!

Was les ich am klaren Mondesranft?
Ruhe sanft!

Was flüstert mir heimlich die dunkle Nacht?
Ein Engel wacht!

Was klingt so feierlich durchs nächtlich
Stille All?

Von Gottes Allmacht
Der Widerhall!

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Kind, in deine lieben Hände...

Ernst Goll


Kind, in deine lieben Hände
Will ich meine Sehnsucht legen,
Dass ihr Traum Erfüllung fände
Nach den hundert irren Wegen,

Über mein verspieltes Leben
Will ich Abendröte breiten ...
Gib ihm, eh die Schatten weben,
Deine tiefsten Seligkeiten!

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Draußen in Friedenau

Christian Morgenstern


Es bläst wer in der Winterluft
zum Blut der Abendröte ..
Ein fragender Vorfrühlingsduft
mischt sich dem Klagen der Flöte.

Vor einer Schänke steht ein Kind,
ein schlankes, mit kurzen Röcken.
Es steht mit seinen Locken im Wind
wie ein erstes Frühlings-Erschrecken ..

Dahinter flammt durch Pappelreihn,
die Welt mit Schmerz durchseelend,
der tiefe himmlische Widerschein
von unendlichem Glück und Elend.

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Christian Morgenstern

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