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Verwandte Gedichte

 Dauthendey, Mondmusikanten 
 Klabund, Musik! Musik! 
 Rilke, An die Musik 
 Gleim, Musik 

 

Mondmusikanten

Max Dauthendey


Mit Flöte und der Violin’
Javanen, zwei, die Landstraß’ ziehn.
Sie feiern so die helle Nacht.
Musik am grauen Weg erwacht.

Hörst nicht der nackten Füße Schritt, -
Hörst nur Musik. Sie schreitet mit.
Musik als Dritter ist Gesell.
Sie folgt den beiden wie ein Quell.

Musik geht vor den beiden her.
Sie wissen bald von sich nichts mehr.
Musik zieht ihre Seelen fort,
Und zu Musik wird Zeit und Ort.

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Max Dauthendey

Max Dauthendey

Musik! Musik!

(Alfred Henschke) Klabund


Musik! Musik! Zusammensein
Mit tausend Tönen, das mich nicht verlässt.
Ich schwinge mich im angesagten Fest
Und bin zu vielen und nicht mehr zu zwein.

Ich bin erlöst von meinem Blondverlangen.
Und Sybil ist mir wie ein ferner Wald,
Aus dem, bevölkert mit den schönen Schlangen,
Der herbstlich rote Schrei des Hirsches schallt.

Nicht mehr im Ruch der faulen Gossen sein.
Ein Eherner zur Sternparade schreiten.
Unter dem blauen Brückenbogen gleiten.
O ganz im süssen See verflossen sein!

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(Alfred Henschke) Klabund

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An die Musik

Rainer Maria Rilke


Musik: Atem der Statuen. Vielleicht:
Stille der Bilder. Du Sprache wo Sprachen
enden. Du Zeit,
die senkrecht steht auf der Richtung vergehender Herzen.

Gefühle zu wem? O du der Gefühle
Wandlung in was? -: in hörbare Landschaft.
Du Fremde: Musik. Du uns entwachsener
Herzraum. Innigstes unser,
das, uns übersteigend, hinausdrängt, -
heiliger Abschied:
da uns das Innre umsteht
als geübteste Ferne, als andre
Seite der Luft:
rein,
riesig,
nicht mehr bewohnbar.

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Rainer Maria Rilke

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Musik

Johann Wilhelm Ludwig Gleim


Ist die Musik nur Spiel und Scherz,
Nur Scherz und Spiel,
Bewegt zum Guten sie nicht unser böses Herz:
Dann ist Musik nicht viel!

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