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Verwandte Gedichte

 Richard Dehmel, Lied beim Segeln 
 Pfarrius, Am Ufer 
 Roman Herberth, Ferne Ufer 
 Peschkau, Seeabenteuer 

 

Lied beim Segeln

Richard Dehmel


Paul Scheerbart zum Angebinde

Jetzt ist kein Hafen mehr in Sicht,
die Welle stürzt schon breiter,
die Segel brüsten sich im Licht:
jetzt, Jungs, wirds heiter!
Seht die Sonne schweben,
seht die Wolken ziehn;
freier rauscht das Leben,
alle Ufer fliehn.

Das Steuer prompt in wacher Hand,
bald stramm die Hand, bald lose:
so, Jungens, kreuzt man elegant
durchs Weltgetose!
Seht den Wimpel schweben,
seht die Möwen ziehn;
leicht rauscht alles Leben,
wenn die Ufer fliehn.

Im Fluge naht die Stunde zwar,
da gehts zurück zum Hafen,
vielleicht zum allerletzten gar:
dann, Jungs, geht schlafen!
Seht den Himmel schweben,
seht die Sterne ziehn;
weiter rauscht das Leben,
alle Ufer fliehn.

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Richard  Dehmel

Richard Dehmel

Am Ufer

Gustav Pfarrius


Es wandelt eine Jungfrau
Am nächtigen Ufer hin,
Sie spricht mit dem Mond und den Sternen,
Hat Gutes nicht im Sinn.

"Was blickst du so bleich zum Himmel,
So bleich in den tiefen Rhein?
Die Nacht ist öd' und schaurig,
Such' auf dein Kämmerlein!"

"Zurück zu meiner Kammer
Ist abgebrochen der Steg;
Gehe du deinen, Wand'rer,
Ich gehe meinen Weg!"

Da hatte man aus der Ferne
Gehört wohl einen Fall:
Die Jungfrau war verschwunden
Im dunkelen Wogenschwall;

Vom Wasser war die Thräne
Ihr von der Wange gespült,
Und um den Ungetreuen
Der brennende Schmerz gekühlt.

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Gustav Pfarrius

Gustav Pfarrius




Ferne Ufer

Roman Herberth


Zu fernen Ufern will ich reisen
in eine schöne, heile Welt.
Wo Möwen in der Sonne kreisen
und wo ein Traum vom Himmel fällt.

Dort will ich ankern und verweilen,
nicht nur für eine Wochenfrist.
Das Wunderschöne will ich teilen,
als Bleichgesicht und als Tourist.

Die Sehnsucht wirst auch du erfahren.
Ein Schauspiel, wenn die Sonne geht.
Und dabei bist du dir im Klaren,
dass sich die Mutter Erde dreht.

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Roman  Herberth

Roman Herberth

Seeabenteuer

Emil Peschkau


Es tagt und die Ufer erwachen
Und lachen im Frühsonnenschein.
Ich sitze im Nachen und rud're
Tief in den See mich hinein.

Die Wellen umziehen mich leise
Im Kreise und flüstern mir zu,
Ich höre die weise und träume
Von Glück und von endlicher Ruh'.

Da schwankt es und wankt es — zu Ende
Behende die Träume von Glück,
Ich klamm're die Hände an's Schifflein
Und schwimme an's Ufer zurück.

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