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Verwandte Gedichte |  Richard Dehmel, Lied beim Segeln  
 Pfarrius, Am Ufer
 Roman Herberth, Ferne Ufer
 Peschkau, Seeabenteuer
| | |  | Lied beim SegelnRichard Dehmel Paul Scheerbart zum Angebinde
Jetzt ist kein Hafen mehr in Sicht,
die Welle stürzt schon breiter,
die Segel brüsten sich im Licht:
jetzt, Jungs, wirds heiter!
Seht die Sonne schweben,
seht die Wolken ziehn;
freier rauscht das Leben,
alle Ufer fliehn.
Das Steuer prompt in wacher Hand,
bald stramm die Hand, bald lose:
so, Jungens, kreuzt man elegant
durchs Weltgetose!
Seht den Wimpel schweben,
seht die Möwen ziehn;
leicht rauscht alles Leben,
wenn die Ufer fliehn.
Im Fluge naht die Stunde zwar,
da gehts zurück zum Hafen,
vielleicht zum allerletzten gar:
dann, Jungs, geht schlafen!
Seht den Himmel schweben,
seht die Sterne ziehn;
weiter rauscht das Leben,
alle Ufer fliehn.
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Richard Dehmel
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|  | |  | SeeabenteuerEmil Peschkau Es tagt und die Ufer erwachen
Und lachen im Frühsonnenschein.
Ich sitze im Nachen und rud're
Tief in den See mich hinein.
Die Wellen umziehen mich leise
Im Kreise und flüstern mir zu,
Ich höre die weise und träume
Von Glück und von endlicher Ruh'.
Da schwankt es und wankt es — zu Ende
Behende die Träume von Glück,
Ich klamm're die Hände an's Schifflein
Und schwimme an's Ufer zurück.
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